Die Megalodonzähne meiner Sammlung werden an verschiedenen Orten und Regionen gefunden. Mann findet sie in unterschiedlichen Gewässern, in Steinbrüchen, der Wüste und in der Tiefsee. Hier nur einige der, wie ich meine, interessantesten Fundorte weltweit.

 

In NEUKALEDONIEN wurden auf dem Meeresgrund in einer Tiefe von 500 m bis 800 m beim

"dredgen" Megalodonzähne gefunden. Hierbei wird eine baggerähnliche Schaufel in die Tiefe gelassen und dann mit dem Boot über den Meeresgrund gezogen.

Bei einer wissenschaftlichen Expedition im Jahre 1985 wurden erstmalig diese farbenprächtigen Megs am Meeresgrund gefunden. Leider haben diese Megs nur sehr selten eine gute Qualität.

 

 

 

  

Hier ist die baggerartige Schaufel zu sehen

 

 

 

Der Fang wird gesichtet und sortiert

 

 

Später werden die Zähne dann gesäubert und vermessen. In Noumea, der einzigen, größeren Stadt in Neukaledonien werden die Megalodonzähne dann verkauft. Meinem guten Freund Gaston gehört der einzige Fossilien-Shop in Noumea. Seit 1985 ist er Ladeninhaber und hatte Anfangs bis zu 8000 Megalodonzähne vorrätig. Mittlerweile ist das "dredgen", aus Naturschutzgründen, seit 2008 verboten und es wird keine neuen Funde aus der Tiefsee mehr geben. Daher sind diese Zähne eine wahre Rarität und daher auch recht kostspielig.

 

Die Megs werden vermessen

 

Der Kiefer besteht aus echten Megalodonzähnen und befindet sich in einer Bar am Hafen in Noumea

 

   Der Fang des Tages

 

 

Ein weiterer Fundort sind die Kalksteinbrüche auf Kuba in der Karibik.

Das faszinierende an diesen Funden ist die Farbe! Da diese Megs Millionen Jahre im Kalkstein lagen, haben sie eine fantastische, weiße Farbe. Dies entspricht fast der normalen Farbe von Haizähnen. In den Steinbrüchen werden große Quader herausgebrochen/gesprengt um aus dem Kalkstein Platten zum Hausbau oder Straßenbau herzustellen. Mit einer großen Handsäge werden dann die Blöcke zu Steinplatten zersägt. Dabei stoßen die Arbeiter beim Sägen auf die Megalodonzähne. Da die Zähne härter als der Kalkstein sind, merkt man sofort das sich im inneren ein Zahn befindet. Leider ist es dann fast immer zu spät und der Zahn wurde durch die Säge leicht bis stark beschädigt. Doch manchmal haben die Arbeiter Glück und können einen Zahn ohne Beschädigung herauslösen.

 

 

Einer der Kalksteinbrüche auf Kuba

 

Der Arbeiter, rechts auf dem Bild, trägt die große Handsäge mit der die Blöcke zersägt werden.

 

 

Auf den Kubanischen Märkten findet man ab und zu einen Stand der ein paar Megalodonzähne anbietet. Leider sind diese Megs zu 95 % beschädigt oder repariert.

 

 

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© Stephan Jung